| Über Jahrhunderte hinweg war der Teufel ein guter Hüter eines riesigen Schatzes,
der tief im Alterberg bei Viechtach verborgen war. Doch eines Tages entdeckte
ein Viechtacher den Eingang zu jener Schatzkammer. Er schlich sich ein wenig in
die große Höhle hinein, kehrte aber bald um und rannte heim. Seinen Verwandten
und Bekannten erzählte er vom Fund und gemeinsam machte man sich mit Fuhrwerken
auf, den Reichtum zu bergen. Tatsächlich fanden sie die Höhle wieder und luden
auf die Wagen, soviel sie nur konnten. Dann ging es zurück nach Viechtach. Als
es aber ans Aufteilen der Schätze ging, wurden sich die Leute uneins, es kam zum
Streit. Der Griff zum glänzenden Gold war vergebens, augenblicklich verwandelte
sich das Edelmetall in glitzernde, aber wertlose Glasscherben. |