| In Vornbach, hart am Innufer, hatten sich Benediktiner ein Kloster errichtet.
Vorher war der Teufel gerne in der Gegend und jetzt war er über die unerwünschte
Störung in seinem Revier sehr zornig. Er machte sich eines Nachts auf in Richtung
Gebirge, brach dort einen riesigen Felsen ab, lud ihn auf seine Karre und brachte
ihn fast bis nach Vornbach. Er wollte den Felsen in den Inn werfen, damit der
Fluß durch den Stau eine riesige Überschwemmung verursache, in der die Mönche
ertrinken würden.
Kurz vor seinem Ziel rastete er noch einmal, damit er Kräfte sammeln könne, um
den Felsbrocken in den Fluß zu werfen. Da läuteten die Mönche von Vornbach den
Tag an, der Teufel mußte den Felsen liegen lassen und das Kloster entging dem
Anschlag. |