| Der „Teufelstisch“ ist ein Bergrücken bei Bischofsmais, zu dem ein wunderschöner
Wanderweg führt. Sein Name entstand durch den Felsblock, der auf seinem Gipfel
liegt.
Damals war diese Gegend noch dichter Urwald, hier hauste der Teufel. Doch dann
kam im 10. Jahrhundert der Mönch Gunther, durch den die Besiedelung des „Nordwaldes“,
wie er damals hieß, eingeleitet wurde.
Der selige Gunther baute sich auf der Zellerwiese in der Breitenau eine Einsiedelei.
Er wußte nichts von der Nachbarschaft des Teufels und auch der erschrak, als er
zum ersten Mal das Glöckchen von Gunthers schlichter Unterkunft wimmern hörte.
Unter gräßlichen Flüchen trat er wütend über die Störung gegen seinen Felsentisch,
der deshalb noch heute schief steht. In langen Sätzen verließ der Teufel dann
die Gegend. Das Brot, das er gerade verspeisen wollte, wurde zu Stein und ist
ebenfalls noch heute zu sehen. |