| Bei einem Gang durch die Wälder bei Bierhütte stieß einmal eine Frau auf einen
Schrank, der ganz einsam zwischen den Bäumen stand. Eine Tür war offen, an ihr
hing ein Rosenkranz. Aus dem Schrank aber glitzerte es. Darinnen lagen Goldstücke
und Juwelen. Die Frau langte natürlich sofort hinein, aber mit einem dumpfen Grollen
versank der Schrank samt Inhalt vor ihren Augen in der Erde.
Hätte sie zuerst nach dem Rosenkranz gegriffen, wäre ihr der Schatz geblieben.
Wer heute über diese Stelle geht, merkt an den anders klingenden Schritten, daß
sich unter seinen Füßen ein Hohlraum befindet. Aus der Tiefe hört man hin und
wieder ein Klirren und Grummeln. Darum hat die Stelle den Namen „Der pumpernde
Ort“ bekommen. Der Schatz wurde bis heute noch nicht gehoben. |